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12. Deutsch-Japanisches Umwelt- und Energiedialogforum, 06.- 07. September 2022 in Berlin

Die Rolle von Städten und Gemeinden auf dem Weg zu "Net Zero"

Auf der COP 26 in Glasgow wurden Strategien und Fahrpläne erörtert, um die Weltwirtschaft bis Mitte des Jahrhunderts treibhausgasneutral zu machen. Als Technologie- und Innovationsführer stehen Deutschland und Japan an der Spitze des weltweiten "Wettlaufs zum Nullpunkt".

Das deutsch-japanische Umwelt- und Energiedialogforum (UEDF) hat sich als Plattform für einen intensiven Austausch und Diskussionen zwischen Interessenvertretern aus Politik, Industrie und Wissenschaft beider Länder zu wichtigen umwelt- und energiebezogenen Themen etabliert. Bei den vergangenen UEDF wurden die Integration erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und die Wege zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors und der Industrie behandelt. Dieses Mal wird sich die 12. Ausgabe des UEDF auf die Rolle der Städte und Gemeinden auf dem Weg zur "Netto-Null" konzentrieren.

Mehr als 90 % der Bevölkerung in Japan und 75 % der deutschen Bevölkerung leben in Städten. Die städtischen Infrastrukturen sind erheblich vom Klimawandel betroffen. Städte - sowohl Ballungsräume als auch Gemeinden - können eine Antwort auf die Auswirkungen des Klimawandels geben und einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen leisten. Viele Städte in Japan und Deutschland haben sich bereits ehrgeizige Ziele für Klimaneutralität und Aktivitäten für den Übergang zu klimafreundlichen, widerstandsfähigen und lebenswerten Städten gesetzt. 

Vor diesem Hintergrund gibt das 12. Deutsch-Japanische Forum für Umwelt- und Energiedialog, das am 06. und 07. September 2022 in Berlin stattfindet, einen Einblick in politische Maßnahmen zur Unterstützung von Städten auf ihrem Weg zum "Netto-Nullpunkt". Akteure aus Städten und Gemeinden sowie aus Industrie und Wissenschaft werden Beispiele für Konzepte, bewährte Verfahren, Demonstrationsprojekte und innovative Technologien in Deutschland und Japan für intelligente Netze, städtische EE- und H2-Nutzung, Mobilitätskonzepte, Fernwärme, städtische Kreislaufwirtschaft etc. vorstellen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2007 hat sich das UEDF zu einer renommierten Plattform für den Informationsaustausch zwischen Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik beider Länder zu aktuellen Umwelt- und Energiefragen sowie zu einem Ausgangspunkt für Kooperationsprojekte entwickelt. Veranstalter sind Bundesumweltministerium (BMUV), das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die japanische NEDO (New Energy and Industrial Technology Development Organization) in Zusammenarbeit mit dem japanischen Umweltministerium (MoEJ) und dem japanischen Wirtschaftsministerium (METI).

Registrierung und Teilnahme an der Veranstaltung sind kostenlos.